Ich muß überhaupt nix!

Ein herzliches Hallo und schön, daß Dich dieses Thema interessiert!

Wir alle kennen sie, blind und auch noch im Schlaf auswendig, unsere Pflichten:

  • Gehorchen
  • Bloß nicht auffallen
  • Brav das „Vorgekaute“ auswendig lernen (warum auch verstehen? Das sollst Du doch gar nicht können!)
  • Keine unangenehmen Fragen stellen
  • Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr
  • Mancherorts sogar Kindergartenpflicht
  • Angst, denn Haupt- und Realschule bedeuten Armut
  • Deshalb unbedingt Abitur, jetzt sogar in 8 statt 9 Jahren
  • Ohne Ausbildung droht wieder Armut
  • Mit Ausbildung leider ebenso
  • Universität „muß“ sein!
  • Bachelor reicht nicht aus
  • Master-Studium ist doch das Mindeste
  • Doktor wäre noch besser, falls Mami und Papi das auch  noch finanzieren können…
  • Endlich im Berufsleben angekommen, herrscht großer Leistungsdruck
  • Man möchte endlich zeigen, was man kann, doch dann wird nur stumpf das getan, was die Vorgesetzten diktieren
  • Endlich fleißig Steuern zahlen nicht vergessen
  • Private Vorsorge, denn die staatliche Rente ist nur für Herrn Blüm sicher…
  • Angst haben vor der Altersarmut
  • Sowieso vor allem, was in den Medien als Bedrohung dargestellt wird
  • Medien-Konsum, ganz wichtig
  • Wählen gehen, aber natürlich immer nur die gleichen Marionetten, die die Karre mit Vorsatz in den Dreck gefahren haben…
  • Eigene Immobilie ist prima, aber sich dafür über Jahrzehnte verschulden?
  • Schulden machen um Steuern zu sparen… könnte es denn sein, daß beides in etwa das Selbe ist?
  • Urlaub muß sein, 2 Wochen all inclusive für viel Geld und weit weit weg, denn zu Hause ist es ja so schrecklich…
  • Danach sind wir vollkommen erholt und wieder ein ganzes Jahr voll belastbar…
  • Wenn’s doch mal irgendwo weh tut, sofort zum Arzt! Denn der weiß in 5-8 Minuten genau was mir fehlt…
  • Bloß nicht auf das eigene Bauchgefühl hören…
  • Immer schön rational handeln…
  • Aber nur mit den lückenhaften Informationen, die einem gegeben werden!
  • …………………………………………………………  …  …  ..  ..  .   .    .       .            .

Ich könnte noch tagelang solche Punkte aufführen, doch um alle in einem Satz zu verpacken:

„Wir sollen den eigenen, gesunden Menschen-Verstand abschalten und die Verantwortung für uns selbst komplett abgeben!“

Es reicht doch völlig aus, wenn in diesem Land nur ein Gehirn arbeitet, so wie damals, vor etwa 80 Jahren… ob sich das bewährt hat, kann nur jeder für sich selbst entscheiden!

Man muß doch hier und müßte da… jedoch:

„Ich muß überhaupt nix!“

Nach 30 bis 300 Sekunden, sollte ich mich entscheiden ob ich „atmen möchte“ oder eben nicht!

Nach 3 Tagen „möchte“ ich einfach nur gutes sauberes Wasser „trinken!“ Die Coke oder sonstige Limo interessiert mich dann gar nicht.

Nach 3 Wochen „möchte“ ich gesunde Nahrung „essen!“ Nährstoffe, nicht Füll- und Abfallstoffe.

Ich „möchte in Frieden und Sicherheit leben!“ Nicht in einer Welt voller Krieg und Gewalt.

Ich „möchte Menschen, die ich mag und die mich auch mögen“, um mich herum haben!

Ich „möchte meine Berufung leben!“ Keinen langweiligen Job, der kaum für die Miete reicht.

Ich „möchte mein Leben aktiv so gestalten, wie ich es mir vorstelle!“

Ich „möchte nicht müssen!“ Denn wenn ich muß, dann herrscht immer Mangel.

Ich „möchte im Überfluß leben!“ Denn wenn Mangel herrscht, dann haben wir das so akzeptiert. Warum? Na weil all die Anderen es doch auch akzeptieren und froh sind, daß es nicht schlimmer ist, noch nicht…

Eine wahre Geschichte

Kennst Du die Geschichte vom Frosch im Kochtopf, nein? Nun leider ist das keine schöne Geschichte und auch noch real. Dieser Versuch wurde schon unzählige Male von Schülern, Studenten, Professoren und vielen anderen Leuten wiederholt.

Ein Frosch wird in einen Kochtopf voller kühlem Wasser gesetzt. Dann wird die Temperatur ganz langsam erhöht, bis das Wasser kocht. Was denkst Du, wann springt der Frosch heraus, wenn es ihm zu heiß wird?

Fehlanzeige! Der Frosch bleibt munter im Wasser bis es kocht, leider ist er da schon tot… Selbst ohne Wasser funktioniert dieser Versuch. Der Frosch bleibt sitzen und wird lebendig gebraten. Kein schöner Gedanke, oder?

Wie ist das bei uns Menschen? Wenn etwas sehr langsam geschieht, dann verhalten wir uns genau wie Frösche. Wir haben Angst aus dem Topf zu springen. Denn da draußen könnte ja ein Storch auf uns warten, oder wir könnten auf einer viel befahrenen Straße landen…

Vieleicht wartet da draußen auch einfach nur die Freiheit auf uns, doch wir bleiben im Topf sitzen. Wir erweitern nicht unseren Horizont, schauen nicht über den Gartenzaun, ja meißtens schauen wir nicht einmal über unseren eigenen Tellerrand. Und falls doch, dann nur weil ein anderer Frosch aus der Reihe tanzt. Dann haben wir wieder etwas neues zu tuscheln und zu lästern und sind beschäftigt 🙁

Also was muß ich?

Der Comedy-Autor Tommy Jaud alias Sean Brummel bringt es in seinem Buch „Einen Scheiß muss ich“ echt gut auf den Punkt. Sehr lustig geschrieben, doch manches darin ist definitiv todernst gemeint. „Die Leute sterben, weil sie zu wenig Spaß haben!“

Wir haben uns selber in ein unsichtbares Gefängnis gesperrt, indem wir genau das tun, was die Herde tut. Ein Schäferhund ist überflüssig, denn Schafe die „ihr eigenes Ding“ durchziehen wollen, werden von der Herde selbst zurück gepfiffen….

Sowas tut man nicht, das war doch schon immer so, das weiß doch jeder, was sollen die Nachbarn denken……………………………………….

Der Erfolgs- und Motivationstrainer Tony Robbins, fragt uns in seinen Buch „Grenzenlose Energie“ : Wer zwingt uns denn jeden Morgen zur Arbeit? 40 Jahre lang, 40 Stunden in der Woche, für 40% unseres Bruttolohnes, Zeit gegen Geld zu tauschen? Wir selbst sind es, weil wir es so akzeptieren und uns gar nichts anderes mehr vorstellen können!

Natürlich sind wir es so gewohnt, wir bekommen doch gar nichts anderes beigebracht. Unser ganzes Bildungssystem ist darauf ausgelegt, funktionierende Arbeitnehmer, kleine Rädchen im System, Konsumenten zu produzieren. Wie man als echter Unternehmer selbst etwas auf die Beine stellt, das muß man sehr hart lernen. Indem man immer wieder aufsteht und nicht nach dem ersten Fehlschlag liegenbleibt! Sich selbst belügt: „Och ja, es ist wohl nichts für mich, was werden die Anderen sagen, wenn ich sogar zwei mal scheitere………“

Hey, jetzt mal im Ernst!

Wer kann denn etwas, das ihm Niemand beigebracht hat, auf Anhieb? Keiner! Und wie viele Menschen versuchen es gar nicht erst? Viel zu viele!

Das Leben ist viel zu kurz und zu kostbar, um es mit etwas zu vertrödeln, das man nicht mag! Außerdem wird man niemals erfolgreich, wenn man es nur wegen des Geldes macht.

Also vieleicht läßt Du heute mal den Fernseher aus und liest ein gutes Buch?

So lange Du keinen Schaden anrichtest und Niemanden in seiner eigenen freien Entwicklung blockierst, kannst Du tun und lassen, was Du willst!

Finde Deine Leidenschaft und dann hau‘ rein!

Ich bin für Dich da, hier auf diesem Blog und auch auf anderen Kanälen, werde ich Dir das vorleben, was ich mir immer gewünscht, früher aber einfach nicht getraut habe.

Die Welt kannst Du nicht verändern, aber Dich selbst sehr wohl in eine bessere Version deines Gleichen, jeden Tag auf’s Neue. Und weißt Du was? Die Welt wird sich an Dir ein Beispiel nehmen!

Wenn’s Dir hier gefällt und wenn Du’s noch nicht getan hast, dann laß‘ mir doch gerne ein ABO da 🙂

Von ganzem Herzen

 

Dein Alex

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About The Author

Alexander Kramer

1977 geboren, verheiratet mit der besten Frau der Welt und glücklicher Vater von Zwillings-Jungs. Gelernter Stahlbauschlosser und Handwerksmeister Metallbau. Nach 11 Jahren der Selbständigkeit im Handwerk ging ich zurück in die Industrie. Dort hörte ich ständig nur "wir wollen nur schneller werden, besser ist gar nicht nötig!" Klar ist es viel effizienter, das Denken/Planen und Arbeiten zu trennen, wenn allerdings Leute am Steuer sitzen, die es "besser wissen" sollten (persönliche Meinungsäußerung), dann ist es besser das "sinkende Boot" zu verlassen.......... Deshalb befasse ich mich nun seit 2015 mit Online-Marketing. Hier gibt es noch gigantisches Potential zur menschlichen Entwicklung. Früher war ich "selbständig", heute bin ich Online-"Unternehmer", das ist ein himmelweiter Unterschied. Mein Motto ist: "Probleme endlich lösen, anstatt 10 neue zu erschaffen. Also nur einmal saubere Arbeit abliefern und dann automatisieren!" Stelle auch Du Deine, sich ständig wiederholenden, Aufgaben auf Autopilot und "kümmere Dich um das wirklich Wichtige!"

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