Lohnt es sich, alte Staubsauger zu reparieren?

Hallo und ein herzliches Willkommen,

da Dich diese Überschrift stutzig gemacht, oder noch besser, Dein Interesse geweckt hat. Es freut mich sehr, daß ich mit dieser Frage im Kopf, nicht alleine bin!

Wie kommt man denn auf diese Idee, einen alten Staubsauger selbst zu reparieren, anstatt ihn im Handumdrehen durch einen Neuen zu ersetzen?

Nun, dafür gibt es nicht gerade wenige Gründe:

  • Man ist (sparsamer) Schwabe, wie in meinem Fall.
  • In der Haushaltskasse herrscht meistens Ebbe, kein weiterer Kommentar…
  • Der Staubsauger ist noch nicht alt und ansonsten gut in Schuß. Allerdings ist die Garantie seit mindestens einem Tag abgelaufen . 🙁
  • Du hast Dich einfach an das gute (alte) Stück gewöhnt und er war mal sehr teuer.
  • Du möchtest die Umwelt schonen und unnötigen Müll vermeiden.
  • Du befürchtest, daß der Neue auch sehr bald den Geist aufgibt. Das ist heute vom Hersteller sogar so gewollt, nach einer gewissen Zeit „muß“ das Produkt kaputt gehen, um den Markt nie zu übersättigen. Technisch und wirtschaftlich nennt man das „geplante Obsoleszenz“ (etwas wird planmäßig „überflüssig“).
  • Du bist handwerklich begabt und weißt, was Du da tust (Thema Elektrik).
  • Du bist nicht größen-wahnsinnig und siehst es einfach als eine „sportliche Herausforderung“!

Ich glaube das sind wohl genug pro Argumente. Gleich Mehrere trafen bei mir zu und angefangen hat alles damit, daß unser erster Staubsauger ganz wunderbar funktionierte. Er lief und lief und wenn man nicht den Stecker zog, dann……………….. ließ er sich einfach nicht mehr ausschalten.

Kurios…

Ja, dieser Defekt war derart kurios, daß ich das einfach nicht als „kaputt“ gelten ließ. Allerdings wurde es nach einigen Wochen echt lästig und deshalb beschloß ich ihn zu zerlegen. Weg werfen war danach ja immer noch möglich.

Es war ein recht günstiges Modell eines deutschen Herstellers und viele Staubsauger in der 100-200 Euro Klasse sind nahezu identisch gebaut. Also zerlegte ich ihn und suchte den Fehler, fand ihn aber zunächst nicht. Denn zerlegt ließ er sich tadellos ein- und ausschalten. Es lag also am Schalter und auch nicht am Schalter, wieder zusammengebaut war es nach wie vor das gleiche Problem.

War denn wirklich eine Metallfeder mit der Zeit weicher geworden? Auf jeden Fall ließ sich der Ein-Aus Knopf nicht mehr tief genug drücken. Dieser saß in einem Kunststoffteil, das fast wie ein viel zu hoher Eierbecher aussah. „Hm, warum Diesen nicht einfach etwas kürzer machen?“

Gesagt, getan. Ich sägte oben von diesem „Eierbecher“ etwa 3 Millimeter ab, entschärfte die Kannten und setzte den Staubsauger wieder zusammen. Siehe da, es funktionierte. 🙂

Das war vor etwa „sieben Jahren“, der Staubsauger funktioniert heute noch und außer Staubbeutel gewechselt, habe ich nicht weiter daran herum gefummelt… WOW.

Tot gesagte leben manchmal doch noch etwas länger!

Gut ich muß zugeben, er hat Unterstützung bekommen. Obwohl wir zu über 80% diesen alten nutzen, haben wir einen weiteren Staubsauger „adoptiert“. Dieser ist aber längst „volljährig“ und war einmal sehr teuer. Diese Geschichte ist noch viel schräger!

Denn es war einmal,

Da kaufte meine Mutter Ende der 1980er Jahre einen Vorwerk Tiger Modell 251. Dieser leistete echt sehr lange gute Dienste, doch eines Tages brach das Gehäuse auseinander, die Einzelteile fielen heraus. Kurz darauf kaufte Sie auf dem Flohmarkt fast den Gleichen, Modell 250, für 40 Euro. Der Bursche war ja noch älter und kurze Zeit später passierte mit ihm das Gleiche.

„Hm, der gleiche Schaden, warum?“ fragte ich mich und sah es mir genauer an. Es waren nur die Schrauben ausgerissen, die das Ober- und das Unterteil zusammen halten. Ein Kunststoffteil kaputt, das es nach so vielen Jahren nicht mehr als Neues Ersatzteil gibt. Jedoch gebraucht auf Ebay für 50 Euro, allerdings genauso alt und spröde.

Das lohnte sich nicht mehr, doch eventuell konnte man das alte Teil doch noch reparieren… Ich machte mir Gedanken. Nach ein paar Tagen, entwickelte ich einen Lösungsweg. Allerdings mußten neue und zusätzliche Ersatzteile von Hand angefertigt werden, was natürlich Zeit kostete.

Begonnen hatte ich nur damit, weil der zweite Vorwerk Staubsauger auch noch da war, wenige Tage später wären Beide in der Tonne gelandet. Zwei fast gleiche Geräte zu reparieren war effizienter als nur Eines. Das war der Grund, warum ich überhaupt erst damit begann.

Um beim zweiten Gerät Zeit zu sparen, fertigte ich ein Paar Skizzen und Schablonen an. Klar war es viel Aufwand und der voraussichtlich einzige Gewinn war die unnötige Neuinvestition. Rechnete man diese auf den Zeitaufwand um, dann war doch tatsächlich ein knapp zweistelliger Stundenlohn drin. 🙂

Ich schaffte es tatsächlich, beide Staubsauger funktionierten wieder tadellos und das tun sie heute noch.

Da meine Mutter bereits einen Neuen bestellt hatte, der heute ungenutzt im Schrank darauf wartet, daß der alte doch nochmal kaputt geht, „adoptierten“ ich und meine Frau den zweiten reparierten Alten. Also an Staubsaugern mangelt es nicht in der Familie!

Wer ist Gunnar?

Damals hatte ich noch meinen „scheinbar sicheren Job“ in der Fabrik. Doch wenige Wochen Darauf, lernte ich Gunnar kennen, einen Online-Marketer und Selfmade-Millionär, der mich für meinen weiteren Lebensweg sehr stark prägte.

Wir unterhielten uns länger über Affiliate-Marketing (Prämien aus Partner-Programmen) und er fragte mich dann, nach einer Idee, für ein eigenes Produkt. Da ich ein vollkommener „Frischling“ war, fiel mir nur die Story vom Staubsauger ein und ich sagte danach: „Dafür interessiert sich doch eh keiner!“ Er aber antwortete:

„Das dachte ich, bei meinem ersten eigenen Produkt auch. Doch ich hab‘ den Lösungsweg aufgeschrieben und als 7 seitiges PDF, bei Ebay für 7 Euro zum Kauf angeboten… Das Produkt wurde gekauft… von 30.000 Leuten!“

Mir blieb die Luft weg und er lächelte.

„Dein Wissen und Deine Erfahrung, sind das Wertvollste, das Du hast. Vergeude es nicht!“

………………………………………………………….        …          …       ..     .      .

Ich war erst mal total geschockt, doch dann setzte ich um, was er gesagt hatte. Klar Ebay war hier nicht der Bringer, die Reichweite war zu gering um tatsächlich Interessenten zu finden. Jedoch konnten mir Google und Facebook weiterhelfen.

So gigantisch wie bei Gunnar, war die Interesse an meinem Produkt natürlich nicht. Doch die Arbeit war gemacht, das Wissen gesammelt und nieder geschrieben, die Angel nach Kunden ausgeworfen…

Und ich werde diesen Tag nie mehr vergessen, an dem tatsächlich der Erste anbiss und sich danach auch noch vielmals für die einfache und klare Beschreibung bedankte.

Nein, ich werde an diesem Produkt nicht reich, denn es hat sehr viel Aufwand gekostet es überhaupt zum Laufen zu bringen und seit dem ständig zu optimieren. Jedoch trägt es seit einiger Zeit die Kosten die es selbst verursacht!

Du denkst jetzt bestimmt, „das ist doch doof, es lohnt sich nicht.“ Ich kann Dir nur sagen, „doch, das tut es!“ Denn diesen Selbstläufer konnte ich danach sehr schnell und einfach „kopieren“. Fix ein anderes Produkt einsetzen und den Vertriebsweg anpassen, danach kommt nur noch das Feintuning.

Jetzt geht es immer schneller und ich habe wieder Erfahrung gesammelt. Wissen das Andere gerne haben möchten und ich wieder für eigene Produkte nutzen kann. Die Möglichkeiten dazu werden von Tag zu Tag besser!

Also wenn Du Interesse an einer Reparaturanleitung für Staubsauger hast oder Dich die Chancen des Online-Marketing interessieren, dann laß‘ mir doch ein Abo da.

Die Ideen für neue Beiträge gehen mir hier so schnell nicht aus. 🙂

Nimm Dein Leben selber in die Hand!

Von ganzem Herzen

 

Dein Alex

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About The Author

Alexander Kramer

1977 geboren, verheiratet mit der besten Frau der Welt und glücklicher Vater von Zwillings-Jungs. Gelernter Stahlbauschlosser und Handwerksmeister Metallbau. Nach 11 Jahren der Selbständigkeit im Handwerk ging ich zurück in die Industrie. Dort hörte ich ständig nur "wir wollen nur schneller werden, besser ist gar nicht nötig!" Klar ist es viel effizienter, das Denken/Planen und Arbeiten zu trennen, wenn allerdings Leute am Steuer sitzen, die es "besser wissen" sollten (persönliche Meinungsäußerung), dann ist es besser das "sinkende Boot" zu verlassen.......... Deshalb befasse ich mich nun seit 2015 mit Online-Marketing. Hier gibt es noch gigantisches Potential zur menschlichen Entwicklung. Früher war ich "selbständig", heute bin ich Online-"Unternehmer", das ist ein himmelweiter Unterschied. Mein Motto ist: "Probleme endlich lösen, anstatt 10 neue zu erschaffen. Also nur einmal saubere Arbeit abliefern und dann automatisieren!" Stelle auch Du Deine, sich ständig wiederholenden, Aufgaben auf Autopilot und "kümmere Dich um das wirklich Wichtige!"

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