Ist das der Eltern-Standard?

 

Hallo und herzlich willkommen zu diesem „etwas anderen“ Beitrag!

Zuerst wollte ich ihn eher „Neulich auf Facebook/Zitat einer jungen Mutter“ nennen, doch der Eltern-Standard ist vermutlich der bessere Aufhänger.

Wie kam es dazu?

Wie Du vieleicht schon weißt, bin ich stolzer Vater von Zwillingen. Während der Schwangerschaft bilden sich oft schon kleine Gruppen von werdenden Eltern, die auch später noch den Kontakt halten. Sei es nun Gymnastik, Yoga, Geburtsvorbereitungskurs, Babyschwimmen, Krabbelgruppe etc. Mit der Zeit werden diese Gruppen immer kleiner und es bilden sich dafür wieder ganz neue.

So auch bei uns und für Kontakte, die man gerne aufrecht erhalten möchte, eignen sich die „sozialen Medien“ ganz prima. Es werden Informationen „geteilt“, gebrauchte Dinge weitergegeben und vor allem eines, Erfahrungen ausgetauscht.

Wer sich unsicher ist, fragt einfach die anderen in der Gruppe.

So weit alles bestens, bis eines Abends meine Frau zu mir kam und sagte: „Schau‘ mal, was die Mädels wieder posten!“ Es hatte jemand die Frage gestellt: „Wie läuft es in Eurer Ehe, seit das (erste) Kind da ist?“

Ich möchte noch anmerken: Zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder in dieser Gruppe alle um die 14 bis 24 Monate alt.

Meine Frau zeigte mir die erste eingegangene Antwort und ich war erst mal baff, denn Da stand: „Seit unser Kind da ist, haben wir keine Ehe mehr! Mein Mann kommt abends, total erschöpft von der Arbeit nach Hause, setzt sich auf’s Sofa, macht die Glotze an und zockt nebenbei auf dem Handy. Ich setze mich dann dazu und tue das Gleiche, damit wir wenigstens zusammen sind…………………“

Das war echt heftig, doch was mich noch mehr traf, das waren die Antworten… „Zustimmung“, durch die Bank alle Antworten bestätigten diese erste voll und ganz.

„Ich glaub‘ ich steh im Wald!“

Sagte ich und fragte nach dem Warum, was war denn bei uns Beiden anders, als bei allen Anderen? Ich fand wirklich nur einen einzigen Punkt, den „momentan ausgeübten Beruf“ des Ehemannes.

BOAH, das war krass! Die anderen Väter waren allesamt fleißige Arbeiter oder Angestellte. Viele von ihnen, verdienten mehr Geld, als ich noch vor zwei Jahren in der Lohntüte hatte. Die Aussage dieser Mutter, brachte also „fast“ den Normalzustand an’s Licht.

Fast, denn keiner der anderen Väter ist selbständig. Das würde es auch leider nicht besser machen, denn wäre ich heute noch selbständiger Handwerksmeister, dann würde ich ganz sicher nicht fernsehen. Sondern im Büro sitzen oder immer noch in der Werkstatt arbeiten, mich mitten in der Nacht, leise in‘ s Bett schleichen und meine Frau müßte sich „Tag und Nacht“, ganz alleine um die Kinder kümmern…

Das wäre ja noch schlimmer und ich möchte das echt niemandem zumuten müssen!

Als Selbständiger ist man nämlich „selbst und ständig“ am arbeiten… ist also als Arbeitnehmer in Fabrik oder Büro doch das Gelbe vom Ei?

Nein, ganz sicher nicht!

Denn bei uns ist zum Glück nur eine Sache anders. Die anderen Paare lieben sich hoffentlich genau so sehr, wie wir das tun. Sie sind für einander da und erledigen ihre Pflicht. Arbeiten, Geld verdienen, Kinder groß ziehen, brave anständige Menschen sein, die heile Welt-Fassade hochhalten…

Nach Feierabend ist dann die Luft raus, man scheint sich nichts mehr zu sagen haben. Zeit für Familie ist der Sonntag Nachmittag doch genug.

„Leute, was ist mit Eurer Beziehung?“

Dachte ich mir, denn wenn dieser „Standard“ noch ein paar Jahre lang so bleibt, dann weiß ich jetzt, warum so viele Ehen zerbrechen und dann Eltern wie Kinder darunter leiden. Zeitmangel auf der einen und auf der anderen Seite Erschöpfung. „Mann“ ist platt und hat einfach keine Lust mehr, denn man hat bereits den ganzen Tag Dinge getan, die man nicht gerne tut!

Stau beim Pendeln, Stress bei der Arbeit, der Chef nervt, Pläne dürfen platzen, Termine nicht……….. Leistungsdruck an allen Enden, sage ich.

War denn früher alles besser?

Nein, sicher nicht alles, doch die Uhren tickten einfach langsamer. Wir freuen uns heute über eine 40 oder sogar 35 Stunden Woche, trotzdem ist die Produktivität in den den letzten Jahrzehnten um ein vielfaches angestiegen. Wir arbeiten zwar kürzer, jedoch weit intensiver als früher. Wir pendeln heute immer weiter um einen Job zu haben und auch halten zu können.

Mobbing und Konkurrenzkampf nahmen stark zu, vieles muß heute gleichzeitig geschehen. Dank ISO-9001 sind unsere Arbeitsplätze heute „zertifiziert“ also genormt und wir damit viel leichter durch einen neuen Mitarbeiter „ersetzbar“.

Die Fixkosten steigen: Auto, Miete, Versicherungen OK, aber private Altersvorsorge, Pflege- und Krankenzusatzversicherung, Handyverträge, Alltagsgegenstände ohne die früher auch Keiner gestorben ist, Urlaub, am Besten 5x im Jahr, obwohl das Konto leer ist, SKY-Abo ist doch heute Pflicht…………………….Bleibt noch Geld übrig, dann frißt es die Inflation auf.

Und dann sitzen die Menschen abends auf der Couch und lassen sich berieseln, ablenken von ihrem inzwischen unglücklichen Leben. Welches sie nicht verlassen können, so glauben sie, denn sonnst wäre alles bisherige doch umsonst gewesen…

Ist das wirklich so?

Kann ich mich abends denn nicht mit einem guten Buch entspannen? Mich mit meinem Partner mal über das unterhalten, was uns gerade beide bewegt? Sorgen nicht verdrängen, sondern nach echten Lösungen suchen? Sich mal wieder Zeit für den Anderen zu nehmen, zuhören, Wünsche erfüllen? Ist das denn heute gar nicht mehr wichtig?

Gut ich habe den Sprung aus dem Hamsterrad bereits gewagt, als meine Frau noch schwanger war. Ich habe viel Energie in mein Online-Business investiert, mich selbst weiter entwickelt. Ich tue heute Dinge, die ich „doch gar nicht gelernt“ habe. Doch wer sagt denn, daß ich nur tun kann oder darf, was hier ein anerkannter Ausbildungsabschluß ist?

Wofür habe ich das denn alles gemacht?

Für meine Zukunft und die meiner Familie! Denn mein Business läuft jetzt auf Autopilot, verdient sogar Geld, wenn ich schlafe oder im Urlaub bin. Ich arbeite von zu Hause aus, sehe meine Kinder aufwachsen, kann mir auch mal eine Auszeit gönnen. Klar muß, nein ich will immer noch etwas tun, aber nur noch das was mir Spaß macht!

Diese Arbeit geht viel leichter von der Hand, ja fühlt sich gar nicht mehr wie Arbeit an. Ich setze meine Ideen und Projekte um, bin nicht wieder nur selbständig, sondern ein  Unternehmer. Das ist ein himmelweiter Unterschied. 🙂

Das passive Einkommen, für das ich außer Pflegen gar nichts mehr tun muß, wächst mit jedem neuen Projekt weiter. Klar tue ich das, sogar gerne, denn so ein Online-Business ist später mal was???

Eine astreine Rente, natürlich!

Doch bis dahin vergeht noch viel Zeit und die möchte ich doch lieber mit meiner Familie verbringen, als mit meinen Ex-Chef oder im Stau…

Bitte teste mal selber, ob Du dem oben genannten „Standard“ entsprichst. Auch wenn Ihr noch keine Kinder habt, redet mehr miteinander. Macht mal die Glotze aus, tut Euch mal gegenseitig etwas Gutes. Sprecht über Gefühle, auch wenn uns Männern das oft sehr schwer fällt.

Der wichtigste Mensch in Deinem Leben, ist hoffentlich Dein „Schatz“ und nicht Dein Chef!

Wie Du Den loswerden kannst, das verrate ich Dir hier an ettlichen Stellen und es werden noch viele viele mehr. 🙂

Also bleib’auf dem Laufenden und laß‘ mir gerne ein Abo da!

Von ganzem Herzen

 

Dein Alex

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About The Author

Alexander Kramer

1977 geboren, verheiratet mit der besten Frau der Welt und glücklicher Vater von Zwillings-Jungs. Gelernter Stahlbauschlosser und Handwerksmeister Metallbau. Nach 11 Jahren der Selbständigkeit im Handwerk ging ich zurück in die Industrie. Dort hörte ich ständig nur "wir wollen nur schneller werden, besser ist gar nicht nötig!" Klar ist es viel effizienter, das Denken/Planen und Arbeiten zu trennen, wenn allerdings Leute am Steuer sitzen, die es "besser wissen" sollten (persönliche Meinungsäußerung), dann ist es besser das "sinkende Boot" zu verlassen.......... Deshalb befasse ich mich nun seit 2015 mit Online-Marketing. Hier gibt es noch gigantisches Potential zur menschlichen Entwicklung. Früher war ich "selbständig", heute bin ich Online-"Unternehmer", das ist ein himmelweiter Unterschied. Mein Motto ist: "Probleme endlich lösen, anstatt 10 neue zu erschaffen. Also nur einmal saubere Arbeit abliefern und dann automatisieren!" Stelle auch Du Deine, sich ständig wiederholenden, Aufgaben auf Autopilot und "kümmere Dich um das wirklich Wichtige!"

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