Die Macht der bösen Worte …

 

Heute mal eine „etwas ältere Geschichte!“ Hallo, schön, daß Du hier bist. 🙂

Genau genommen geht es um das Prinzip von Ursache und Wirkung. „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ Diesen Satz kennt wohl jeder schon, obwohl es noch viel bessere Beschreibungen (Gleichnisse) gibt. Noch lange vor „Mohammed“ predigte „Jesus von Nazareth“ die selbe Geschichte und vermutlich ist sie noch viel viel älter als 2000 Jahre.

Beide Propheten wären wohl sehr enttäuscht, wenn sie sehen könnten, was heute in ihrem Namen als „würdig und recht“ benannt wird! …

Worum geht es?

„Die Macht der bösen Worte“ steht für „die Feder, die der Wind verwehte“. Stell‘ Dir vor, ein Schriftgelehrter zur damaligen Zeit, würde seine Schreibfeder jeden Abend vor die Türe seines Hauses stellen. Wäre sie am nächsten Morgen noch da? Mit etwas Glück ja und wie sieht es nach einer Woche aus? Oder nach einem Monat?

Der Wind würde die Feder sehr bald davontragen, doch wäre das so harmlos? Auf den ersten Blick vieleicht nur der Verlust der Feder, das Arbeitsgerät des Schreibers.

„Die Feder ist mächtiger als das Schwert!“

Nicht gerade eine neue Erkenntnis. Kein Polizist oder Soldat würde jemals sein „Schwert“ (Dienstwaffe) vor die Türe stellen, also warum eine Feder?

Weil sie für das Wort steht, egal ob niedergeschrieben oder ausgesprochen, somit sind Worte sehr mächtig! Worte sind wie vom Wind davon getragene Federn. Aus den Augen, aus dem Sinn, doch halt. Sind sie wirklich weg und harmlos? Nein, ganz und gar nicht! Worte kommen zu uns zurück, als ob der Wind gedreht hätte. Zu einem nicht vorhersagbaren Zeitpunkt, kommt alles was wir von uns geben, wieder zu uns zurück. Ja weit mehr als das, die Worte haben sich inzwischen munter vermehrt und bringen noch Gleichgesinnte mit sich, zurück zu uns…

Deshalb wird aus Wind Sturm, aus einem verdrängten Streit ein „plötzlicher“ Krieg, und so weiter… Die Geschichte mit der Feder steht noch in den „Apokryphen“. Ob sie im Koran steht, kann ich nicht sagen, jedoch ist sie definitiv in keiner Bibel, die ich je gelesen habe, mehr zu finden!

Warum, ist das etwa nicht wichtig?

Ich denke schon, sehr wichtig sogar. Denn „mal angenommen“, jedes gesprochene Wort hätte eine Wirkung, wie sieht es dann mit den Gedanken aus? Auch hier beeinflussen, ja wir erschaffen geradezu unser Umfeld, unsere Realität damit. Deshalb bitte Vorsicht bei der Anwendung!

Wort- und Gedankenhygiene ist das Wort der Stunde …

Wenn wir also mit schlechten Gedanken und bösen Worten nur Leid und Unheil erzeugen, dann sollte dies doch auch in der Gegenrichtung funktionieren, oder?

Das tut es auch, besser noch als die „Negativ-Spirale“ wirkt das Gute auf und in dieser Welt. Wir sollten damit aufhören, uns zu viel mit dem Negativen zu beschäftigen und besser den Großteil unserer Aufmerksamkeit auf das Gute richten, dann wird es das Schlechte bald um Längen überragen.

  • Hinterfrage mal Deinen „Nachrichten-Konsum“, wäre es möglich, daß hier fast keine guten Nachrichten mehr ankommen? Auf http://www.gute-nachrichten.com.de/ (es gibt noch viele andere „positive“ Seiten im Netz) kannst Du das ändern!
    Bitte versteh‘ mich nicht falsch, es geht nicht darum das Schlechte komplett zu ignorieren. Ein Ausgleich muß geschaffen werden, sonst wird das Gute immer weniger werden …
  • Wie geht es in Deinem Umfeld zu? In Deiner Familie und im Freundeskreis, was für Themen dominieren fast jede Unterhaltung?
  • Am Arbeitsplatz, magst Du Deinen Chef? Wenn ja, dann wünsche ich Dir, daß es so bleibt! Was ist mit den Arbeitskollegen, magst Du wirklich die meißten davon?
  • Reagierst Du, mal angenommen, mit Rückenschmerzen und Dauerstress genau gleich, als wenn Du Dich wohl fühlst und ausgeglichen bist? Oder fliegen im negativen „Dysstress“ (es gibt auch einen positiven „Eustress“) schneller mal die Fetzen und auch die bösen Worte? Die man selbst zwar schnell wieder vergisst, jedoch ein Mitmensch der sich dadurch gekränkt fühlt, vergisst diese Worte manchmal nie wieder.

Und Menschen die wir gekränkt und verletzt haben, werden es sich in Zukunft zweimal überlegen, was sie tun wenn wir in Not sind und sie gar um Hilfe bitten …

Freundschaft will gepflegt werden, dann blüht sie auf!

Jede Freundschaft und gute Beziehung wird früher oder später vergiftet und in Streit „umkippen“, wenn wir selbst nicht achtsam damit umgehen und glaub‘ mir, ich weiß wovon ich rede, denn ich habe in der Vergangenheit viele große Fehler gemacht!

Natürlich beruht das auf Gegenseitigkeit, denn wenn andere Menschen nur fordern und verlangen, Dir aber keinen Fuß breit entgegen kommen, dann ist es besser den Kontakt zu reduzieren oder sogar ganz abzubrechen. Diese Leute sind wertlos oder sogar schädlich für Dich und Deine Familie, sie saugen Dich nur aus …

In der heute so hektischen Welt, gilt es als „völlig normal“ sogar schriftliche Verträge zu mißachten oder durch die Hintertür auszuhebeln … Früher galt ein Handschlag, ging es um viel, dann unter Zeugen. Beide Seiten hatten Respekt voreinander und hielten ihr Wort, um nicht ihr Gesicht (ihr Ansehen als ehrenwerter und vertrauenswürdiger Mitmensch) vor der Gemeinschaft zu verlieren.

Nein, früher war nicht alles besser, ich verstehe nur nicht, warum stets das Bewährte abgeschafft wird und was von Anfang an nichts taugte, das wird auch noch verstärkt …

Es liegt jetzt an uns, ob wir aus der gemachten Erfahrung lernen und uns weiter entwickeln, oder eben nicht. Wie das Verhalten, die Worte, ja sogar Gedanken unser Umfeld (bitte positiv) beeinflussen, kann jeder selbst entscheiden und ausprobieren.

Und damit möchte ich heute den Beitrag beenden:

„Bitte probiere es einfach mal aus!“

 

Von ganzem Herzen

 

Dein Alex

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About The Author

Alexander Kramer

1977 geboren, verheiratet mit der besten Frau der Welt und glücklicher Vater von Zwillings-Jungs. Gelernter Stahlbauschlosser und Handwerksmeister Metallbau. Nach 11 Jahren der Selbständigkeit im Handwerk ging ich zurück in die Industrie. Dort hörte ich ständig nur "wir wollen nur schneller werden, besser ist gar nicht nötig!" Klar ist es viel effizienter, das Denken/Planen und Arbeiten zu trennen, wenn allerdings Leute am Steuer sitzen, die es "besser wissen" sollten (persönliche Meinungsäußerung), dann ist es besser das "sinkende Boot" zu verlassen.......... Deshalb befasse ich mich nun seit 2015 mit Online-Marketing. Hier gibt es noch gigantisches Potential zur menschlichen Entwicklung. Früher war ich "selbständig", heute bin ich Online-"Unternehmer", das ist ein himmelweiter Unterschied. Mein Motto ist: "Probleme endlich lösen, anstatt 10 neue zu erschaffen. Also nur einmal saubere Arbeit abliefern und dann automatisieren!" Stelle auch Du Deine, sich ständig wiederholenden, Aufgaben auf Autopilot und "kümmere Dich um das wirklich Wichtige!"

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